Tisch-Handschalter mit intuitiver Bedienung, leicht schräg gestellte Tasten für höheren Bedienkomfort, Befestigung unter der Tischplatte.
- Farbe: hellgrau RAL 9022
- Tasten: max. 2
Standardausstattung
| Komponenten |
| Farbe |
hellgrau RAL 9022 |
| Relative Luftfeuchtigkeit |
30% – 75% |
| Umgebungstemperatur |
+10°C - +40°C |
| Tasten |
2 |
Konstruktionsbedingt weist jeder Antriebstyp eine individuelle Verstelllast auf. Diese Größe definiert die vom Antrieb maximal zu bewältigende Zug- bzw. Druckkraft (beim Linear- und Doppelantrieb) bzw. das maximal abrufbare Drehmoment (beim Rotationsantrieb). Die Verstelllast eines OKIN-Antriebs ist stets eine dynamische Last - der Antrieb führt auch unter dieser Maximallast eine zuverlässige Verstellbewegung aus. Die Angabe der Verstelllast als Kraft (bei Linearantrieben) erfolgt in der Einheit Newton [N].
Speziell auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmte Hebelmechanismen, welche die Bewegung des Antriebs in die gewünschte Verstellung umsetzen.
Die maximale Belastbarkeit eines Doppelantriebs hängt nicht nur von den konstruktiven Gegebenheiten ab, welche durch die Verstelllast beschrieben werden. Die tatsächlich nutzbare Last hängt insbesondere von der zur Verfügung stehenden elektrischen - und somit mechanischen - Leistung des Antriebs ab.
Die Größe "Blockierkraft" gibt an, welche auf beide Antriebsseiten verteilte Maximallast der Doppelantrieb bewältigen kann. Sie ist primär abhängig von der Leistungsfähigkeit der eingesetzten elektronischen Komponenten (z.B. Transformatoren).
Zwei Verstellantriebe und sämtliche Steuerungsfunktionen sind in einem einzigen Gehäuse untergebracht. Doppelantriebe vom Typ DUOMAT stellen die kosteneffizienteste Lösung zur individuellen Verstellung von Kopfteil, Fußteil und Höhenverstellung in motorisch verstellbaren Betten, Lattenrosten und Liegeflächen dar.
Doppelantriebe sind aufgrund ihres "all-inclusive" Konzeptes mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Zur Realisierung zusätzlicher Verstellfunktionen lassen sich an OKIMAT-Antrieben weitere Einzelantriebe anschließen.
Diese Maßangabe ist eine der charakteristischen Größen für die Auswahl eines geeigneten Antriebssystems. Beim Doppelantrieb repräsentiert das Einbaumaß den Achsabstand der Beschläge für Kopf- und Fußteil.
Für Einzelantriebe ergeben sich je nach Bauform unterschiedliche Möglichkeiten zur Festlegung des Einbaumaßes. Die gebräuchlichste Definition ist jedoch die Angabe der Distanz zwischen den jeweiligen Befestigungs- oder Aufnahmepunkten (z.B. Gabelkopfbohrungen etc.).
Das Einbaumaß kann beim Linearantrieb entweder im vollständig eingefahrenen oder im ausgefahrenen Zustand bestimmt werden. Wichtige technische Antriebseigenschaften wie z.B. Antriebstyp, Verstelllast, Hub etc. wirken sich direkt auf das Einbaumaß aus.
Diese technische Größe definiert die maximale Zeitspanne, über die ein Antrieb ohne Unterbrechung betrieben werden kann.
Im Anschluss an den Betrieb ist eine ebenfalls vorgegebene Pausenzeit einzuhalten. Beide Werte werden durch die Angabe der Einschaltdauer (ED) ins Verhältnis gesetzt.
Bei Antriebssystemen im Möbelbereich hat sich ED 10% durchgesetzt – entweder max. 5 Schaltzyklen pro Minute oder 2 Minuten ununterbrochener Betrieb. Danach muss eine Pause von 18 Minuten erfolgen.
Selbstverständlich kann die Pause bei kürzerer Betätigung entsprechend kleiner ausfallen. Die Angaben zur Einschaltdauer müssen unbedingt beachtet werden, ansonsten könnte eine mögliche Überlastung zum Auslösen der Schutzeinrichtungen führen.
Universell einsetzbare Antriebseinheit für nahezu alle Anwendungsfälle. Einzelantriebe stehen in unterschiedlichsten Ausführungen und Funktionalitäten zur Verfügung und bieten die größtmögliche Flexibilität bei der Realisierung individueller Verstellaufgaben.
Die Auswahl des geeigneten Antriebs ist abhängig von der Art der erforderlichen Antriebsbewegung (Rotationsantrieb, Linearantrieb) und den für die jeweilige Applikation erforderlichen Leistungsdaten.
Einzelantriebe sind als komplett einsatzfähige Hauptantriebe mit integrierter beziehungsweise am Antrieb montierter Steuerung und als besonders kompakte Zusatzantriebe erhältlich.
Eine technisch einwandfreie Endabschaltung ist für die Funktionssicherheit eines Antriebssystems unerlässlich. In Möbelantriebssystemen haben sich zwei grundlegende Verfahren durchgesetzt:
• Endschalter:
Der Motorstrom wird über elektromechanische Endschalter unterbrochen und der Antrieb auf diese Weise gestoppt.
• Elektronische (virtuelle) Endschalter:
Häufig muss aufgrund eingeschränkter Platzverhältnisse in der Applikation auf den Einsatz von elektromechanischen Endschaltern verzichtet werden. In diesem Fall werden Memoryantriebe mit einem Wegaufnahmesystem eingesetzt. Die Steuerung erkennt die jeweiligen Endpositionen und stoppt den Antrieb.
Der Benutzer kann über dieses Eingabegerät sämtliche Funktionen von Antrieben und Zusatzgeräten bedienen. Per Tastendruck werden Schaltsignale erzeugt, die in der Steuerung in die entsprechenden Steuersignale umgesetzt werden.
• Kabelhandschalter (Standard):
Der Handschalter ist über ein Anschlusskabel direkt mit der Steuerung verbunden; die Schaltsignale werden kabelgebunden übertragen.
• Infrarot (IR):
Anstelle des Standard-Handschalters wird ein Infrarot-Empfänger an die Schnittstelle der Steuerung angeschlossen. Die von der IR-Fernbedienung ausgesandten Schaltsignale werden vom Empfänger aufgenommen und an die Steuerung weitergeleitet. Zwischen IR-Sender und -Empfänger muss stets eine Sichtverbindung bestehen, da die Datenübertragung über Lichtsignale im Infrarotbereich erfolgt.
• Funk (RF-Radio-frequency)
Anstelle des Standard-Handschalters wird ein Funk-Empfänger an die Schnittstelle der Steuerung angeschlossen. Die von der Funk-Fernbedienung ausgesandten Schaltsignale werden vom Empfänger aufgenommen und an die Steuerung weitergeleitet. Die Reichweite des Funk-Senders beträgt zwischen 10 und 15 m, es muss keine Sichtverbindung bestehen, da Funkwellen den Empfänger auch durch Mauern erreichen.
Dieser Antriebstyp mit integrierter oder direkt am Antrieb montierter Steuerung ist sofort nach dem Anschluss an die Spannungsversorgung einsatzfähig. Ein Netztransformator setzt die Netzspannung auf eine ungefährliche Gleichspannung (24 V DC) herunter und über die integrierte Steuerung werden die Antriebsbewegungen zuverlässig aktiviert. In Abhängigkeit vom Antriebskonzept kann der Transformator direkt integriert oder in einem externen Netzteil untergebracht sein. An die Steuerung des Hauptantriebs lassen sich je nach Ausführung weitere Zusatzantriebe anschließen.
Beim Linearantrieb wird der maximale Verstellweg als Hub bezeichnet.
Die Hubsäule ist ein Einzelantrieb mit einer stabilen, häufig designorientierten, Linearführung. Dieser Antriebstyp ist in der Lage, seitliche Kräfte und Biegemomente zuverlässig aufzunehmen und auch im voll ausgefahrenen Zustand die nötige Stabilität zu gewährleisten. Häufig werden in einer Applikation mehrere synchrongesteuerte Hubsäulen eingesetzt.
Dieser Antriebstyp ist mit einem System zur Positions- bzw. Wegerkennung ausgestattet. Informationen zur aktuellen Antriebsposition bzw. zur Antriebsgeschwindigkeit werden permanent an eine entsprechend ausgerüstete Steuerung zurückgemeldet.
Ein inkrementales Wegaufnahmesystem (Hall-Sensor) steht für nahezu jeden OKIN-Antrieb optional zur Verfügung. Der Memoryantrieb wird in Applikationen eingesetzt, bei denen gespeicherte Komfortpositionen einfach per Knopfdruck abgerufen werden sollen.
Weiterhin ermöglichen sie die Realisierung komplexer Bewegungsabläufe und synchronisierter Verstellbewegungen.
Eine Netzfreischaltung trennt den Antrieb bei Nichtbenutzung von der Netzversorgung ab. Sobald eine Taste am Handschalter betätigt wird, wird der Antrieb automatisch wieder mit der Netzspannung verbunden.
Ist ein Antrieb mit einem normalen Netzstecker ausgerüstet, ist keine Netzfreischaltung vorhanden. Die Netzfreischaltung ist in einem kleinen Gehäuse untergebracht, welches eine Einheit mit dem Netzstecker bildet (ähnlich einem Steckernetzteil für Mobiltelefone etc.)
Ermöglicht die Notbetätigung eines Antriebssystems im Falle eines Stromausfalls. Abhängig von der Ausführung wird der Antrieb über eine oder zwei 9-V-Blockbatterien mit Spannung versorgt.
Aufgrund der stark begrenzten Kapazität der Spannungsquellen ist die Antriebsbewegung auf eine einmalige Notbetätigung beschränkt. Insbesondere ist darauf zu achten, dass eine Antriebsbewegung unter Last in vielen Fällen nicht möglich ist.
Die Batterien können für den Transport gesichert sein und müssen vor der ersten Inbetriebnahme angeschlossen werden.
Hochwertiger Transformator, bei dem Primär- und Sekundärwicklung gemeinsam auf einem ringförmigen Kern (Toroid) aufgebracht sind.
Durch diese spezielle Anordnung werden die magnetischen Felder nahezu vollständig im Trafokern gebündelt und treten nicht in die Umgebung nach außen.
Durch diesen Effekt werden wie bei der Netzfreischaltung Störfelder und Standby-Leistungsaufnahme auf ein Minimum reduziert. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften ist dieser Transformatortyp technischer Standard.
Die Dichtigkeit eines elektrischen Gerätes gegen das Eindringen fester und flüssiger Stoffe wird über den zweistelligen IP-Code nach EN 60 529 klassifiziert. Die erste Ziffer definiert den Schutz vor eindringenden Feststoffen wie z.B. Staub etc.; die Zweite den Schutz vor eindringenden Flüssigkeiten. Gebräuchliche Schutzarten sind z.B. IP 20 (Berührungsschutz); IP 44 (Spritzwasserschutz); IP 66 (Strahlwasserschutz).
OKIN-Hauptantriebe und -Steuerungen werden aufgrund des ausschließlichen Einsatzes isolierender Kunststoffgehäuse grundsätzlich in Schutzklasse II gefertigt. Dabei ist die Netzzuleitung zweiadrig ohne Schutzerde ausgeführt.
Hierbei handelt es sich um eine parallel zur Spindelmutter mitlaufende Zusatzmutter. Im Falle eines Defekts übernimmt die Sicherheitsspindelmutter die tragende Funktion der Spindelmutter und verhindert auf diese Weise einen unkontrollierten Zusammenbruch des Antriebs. Eine Sicherheitsspindelmutter ist je nach Antriebstyp für Druck- oder Zugbelastungen wirksam.
In vielen Anwendungsbereichen wurden Antriebs- und Steuerungssysteme mit direktem Netzanschluss nahezu vollständig durch externe Spannungsversorgungen ersetzt. Der Vorteil: Die Versorgung der Applikation erfolgt mit einer Schutzkleinspannung; es existiert keine direkte Netzverbindung.
Abhängig vom technischen Konzept des Antriebssystems erfolgt die Spannungsversorgung mit Wechsel- (AC) oder Gleichspannung (DC).
In der Steuerung sind verschiedene Funktionen zum Betrieb der Antriebe und gegebenenfalls optionaler Zusatzgeräte (wie z. B. Massage, Heizung etc.) zusammengefasst. Die Schaltsignale eines Handschalters werden in Steuerfunktionen für die angeschlossenen Antriebe umgesetzt. Gleichzeitig beinhaltet die Steuerung, je nach Ausführung, Einrichtungen zur Spannungsversorgung (Gleichrichtung, Glättung, Transformator) sowie diverse Schutzelemente zur Absicherung von Überlastungen und Kurzschlüssen.
• Direktschaltung (Steuerung ohne Relais):
Bei diesem Steuerungskonzept werden die Antriebsströme direkt über den Handschalter geschaltet (wird in besonders kostengünstigen Antriebslösungen realisiert). Häufig kommen bei diesem Steuerungskonzept sogenannte X- oder Y-Kabel zum Einsatz; bei ausgewählten Antriebstypen kann diese Funktionalität auch direkt in das Antriebsgehäuse integriert werden. Beim Einsatz der Direktschaltung muss insbesondere die Auswahl geeigneter Handschaltertypen beachtet werden. (Seating)
• Relais:
Der Handschalter steuert elektromechanische Relais an, die wiederum die Antriebsströme schalten (die am weitesten verbreitete Steuerungstechnologie). Es bestehen nahezu keine Einschränkungen bei der Auswahl von Handschaltern und Bediengeräten. (Bedding)
• Memory:
Die integrierte Auswertung von Wegaufnahmesystemen per Hallimpulsen ermöglicht den Anschluss von Memoryantrieben und somit den Abruf eingespeicherter Komfortpositionen auf Knopfdruck.
• Mikroprozessor:
Die Verstellbewegungen der angeschlossenen Antriebe werden über eine direkt auf die Applikation abgestimmte Steuerungssoftware koordiniert und überwacht. Anwendungsfälle sind hochwertige Anwendungen, bei denen komplexe Bewegungsabläufe koordiniert werden.
• Synchron:
Mehrere Antriebe können selbst bei stark unterschiedlicher Belastung mit gleicher Geschwindigkeit synchron verfahren werden. Diese Technologie wird stets dann eingesetzt, wenn eine einzelne Verstellbewegung über mehr als einen Antrieb realisiert wird (Office).
Hierbei handelt es sich um eine technische Einrichtung zur Aufnahme der aktuellen Antriebsposition und -geschwindigkeit. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen inkrementalen und absoluten Verfahren.
• Hallsensor (inkremental):
Das Wegaufnahmesystem erzeugt pro zurückgelegte Wegstrecke eine fest definierte Anzahl elektrischer Impulse. Die Steuerung errechnet daraus, relativ zu einem fest definierten Referenzpunkt, die aktuellen Informationen über Position und Geschwindigkeit. Damit eine zuverlässige Funktion des Antriebes gewährleistet ist, muss die Referenzgröße jederzeit korrekt zur Verfügung stehen. Sollte diese im unwahrscheinlichen Fall eines Stromausfalls bzw. einer Fehlfunktion verloren gehen, ist eine Referenzfahrt erforderlich.
Besonders kompakt aufgebauter Antriebstyp, der in Verbindung mit einem Hauptantrieb oder einer Steuerung betrieben werden muss. Der Anschluss erfolgt über steckfertig konfektionierte Motorkabel.
Hinweis: Verantwortlich für die OKIN-Produkte (in der spezifischen Anwendung) und die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien, Normen und Gesetze ist der Hersteller des Komplettsystems, in das die Produkte von OKIN eingebaut werden. Eine Haftung für die Richtigkeit wird nicht übernommen.